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Strom - Häufig gestellte Fragen

Kostet der Wechsel des Stromanbieters etwas?                                                    

Nein, der Wechsel des Stromanbieters ist für Kunden eines Stromversorgers kostenlos.

Welche Änderungen ergeben sich durch den Wechsel?

Außer der Höhe und dem Absender der Rechnung ändert sich für den Kunden nichts. Technische Veränderungen am Zähler oder den Leitungen sind nicht erforderlich. Diese verbleiben weiterhin im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der auch der Ansprechpartner für technische Fragen oder Probleme bleibt.

Kann der Strom während der Umstellung ausfallen?

Eine Unterbrechung der Stromzufuhr ist ausgeschlossen, da die durchgängige Versorgung mit Strom in Deutschland durch das Grundversorgungsgesetz geregelt wird. Das bedeutet, dass ihr Kunde zu jeder Zeit mit Strom beliefert wird.

Wie lange dauert der Wechsel des Stromanbieters?

Die Wartezeit bei einem Anbieterwechsel beträgt in der Regel 6 bis 8 Wochen. Die Dauer ist durch gesetzlich festgelegte Fristen geregelt und beginnt, nachdem der Antrag beim neuen Versorger eingegangen ist. Ist der neue Stromtarif ein Tarif, bei dem Vorauskasse, eine Anzahlung oder das Hinterlegen einer Kaution erforderlich ist, kann sich die Wartezeit etwas verlängern, da in diesen Fällen häufig der Eingang des Geldes abgewartet wird.

Werden die gezahlten Abschläge zurückerstattet?

Kunde erhält eine Abschlussrechnung von seinem alten Stromanbieter, in der die bereits gezahlten Abschläge sowie der Verbrauch bis zur Umstellung aufgeführt werden. Zu viel gezahlte Abschläge werden Ihrem Kunden zurückerstattet.

Was passiert im Insolvenz- oder Konkursfall des Stromanbieters?

Sollte ein Stromanbieter einmal in Lieferschwierigkeiten geraten oder liegt ein Fall von Insolvenz oder Konkurs vor, muss der Kunde nicht befürchten, dass die Stromversorgung unterbrochen wird. Der örtliche Netzbetreiber beziehungsweise der Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, in einem solchen Fall solange die Versorgung zu übernehmen, bis der andere Stromanbieter wieder in der Lage ist, Strom zu liefern.

Können auch Mieter den Stromanbieter wechseln?

Bekommt der Mieter eine eigene Stromrechnung, kann er einen Stromanbieterwechsel vornehmen und muss den Vermieter über den Wechsel nicht einmal informieren. Wenn der Stromverbrauch aber über den Vermieter abgerechnet wird, muss dieser über den Wechsel des Stromversorgers benachrichtigt oder sogar in die Entscheidung für einen neuen Versorger mit einbezogen werden.

Kann man auch mit einer Nachtspeicherheizung wechseln?

Hat Kunde eine Nachtspeicherheizung, ist der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter leider noch nicht möglich. Bisher kann nur der regionale Stromversorger einen Nachtstromtarif anbieten und bei der Stromversorgung zwischen dem am Tag und dem in der Nacht verbrauchten Strom unterscheiden. Andere Stromanbieter können das noch nicht. Bei einem anderen Anbieter würde Ihr Kunde dann zu jeder Tageszeit den vertraglich vereinbarten Strompreis und somit für seinen Stromverbrauch mehr zahlen.

Sollte ich meinen aktuellen Zählerstand aufschreiben?

Um die Endabrechnung des alten Versorgers überprüfen zu können, sollte der Zählerstand am Tag der Umstellung vom alten auf den neuen Anbieter, bei einem Umzug und bei jeder Preiserhöhung notiert werden. Den Zeitpunkt der Umstellung teilt der neue Versorger rechtzeitig mit.

Können Kosten für den Stromverbrauch von verschiedenen Geräten im Voraus berechnet werden?


Die Vorausschätzung der Kosten für den Stromverbrauch einiger Geräte kann sinnvoll sein, um den Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten besser berechnen zu können. Um den Wert zu ermitteln, gibt es beispielsweise im Internet Übersichten, denen man die durchschnittlichen Verbrauchswerte der jeweiligen Geräte entnehmen kann. Der Stromverbrauch kann außerdem beim jeweiligen Lieferanten erfragt werden.

Was ist unter Ökostrom zu verstehen und wer bietet ihn an?

Ökostrom wird auf ökologische Art und Weise aus erneuerbaren, alternativen Energiequellen gewonnen. Diese Energiequellen können Solar,- oder Windenergie, sowie Wasserkraft sein. Mittlerweile bieten sehr viele Stromanbieter auch Ökostromtarife an. Der Anbieter speist dann genauso viel Ökostrom in das Stromnetz ein, wie seine Kunden entnehmen oder er führt für den CO2-Ausstoß entsprechende Ausgleichsmaßnahmen durch. Für Ökostrom gibt es verschiedene Zertifikate, die die ökologische Produktion eines Stromangebotes bestätigen sollen:

  • Das „OK-Power-Label“ (Energie Vision e.V.)

  • Das „Grüner Strom-Label“

  • Das Ökostromzertifikat der Landesgewerbeanstalt Bayern

  • Das Ökostromzertifikat des TÜV

  • Das RECS-Zertifikat (RECS steht für „Renewable Energy Certificate System“)


                                                                                                                      


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